ArcelorMittal

1954

Die Klöckner Werke AG kauft Flächen im Bremer Norden.


1957


Im Juni wird die erste Charge Stahl erzeugt. Im Juli geht die Blockbrammenstraße in Betrieb. Im August wird stufenweise die Produktion im Kaltwalzwerk aufgenommen.


1958


Die Warmbreitbandstraße nimmt ihre volle Produktion auf.


1959


Im April wird der erste Hochofen (HO IV) angeblasen. In den folgenden 3 Jahren werden alle Produktionsanlagen in Betrieb genommen. Das integrierte Hüttenwerk ist fertiggestellt. Der erste Bauabschnitt ist abgeschlossen.


1964


Die Stadtwerke Bremen AG errichtet ein Kraftwerk auf dem Hüttengelände, um Gichtgas in Bahnstrom umzuwandeln.


1966


Der zweite Hochofen (HO III) wird angeblasen.


1968


Das LD-Stahlwerk (Linz-Donawitz-Verfahren) geht mit 2 Konvertern in Betrieb. Die Siemens-Martin-Öfen werden stillgelegt.


1973


Im Stahlwerk wird die zweiadrige Brammenstranggießanlage in Betrieb genommen.


1984


Die Blockgussseite wird stillgelegt.


1993


Die Feuerverzinkungsanlage Bregal (Bremer Galvanisierungs GmbH) geht in Betrieb.


1994


SIDMAR N.V., Gent, wird Mehrheitsgesellschafter der STAHLWERKE BREMEN GmbH. Dadurch ist STAHLWERKE BREMEN GmbH in den Arbed-Konzern integriert. Das Land Bremen bleibt durch die Hanseatische Industrie-Beteiligungsgesellschaft (HIBEG), heute Bremer Investitions-Gesellschaft (BIG), als Minderheitsgesellschafter beteiligt.


1995


Am Hochofen II wird eine Kunststoffeinblasanlage zur Substitution von Schweröl errichtet, im folgenden Jahr auch am Hochofen III.


1998


Tailored Blank Bremen GmbH wird in Betrieb genommen. Die Gesellschaft stellt lasergeschweißte Platinen für die Automobilindustrie her.


1999


Hochofen II wird neu zugestellt. Die Produktion von Roheisen erhöht sich auf 3,6 Mio. Tonnen pro Jahr.


2001


Die Feuerverzinkungsanlage BREGAL 2 geht in Betrieb.


2002


Die Stahlkonzerne ARBED, ACERALIA und USINOR fusionieren zum Stahlkonzern Arcelor S.A., Luxemburg. STAHLWERKE BREMEN GmbH bildet mit EKO Stahl (Eisenhüttenstadt) und SIDMAR (Gent, Belgien) die Gruppe Nord im Flachstahlsektor von Arcelor.


2004


Die Kohlestaubeinblasanlage geht in Betrieb.


2006


Der Konzern Arcelor firmiert die Namen seiner Standorte neu. Aus STAHLWERKE BREMEN GmbH wird Arcelor Bremen GmbH.


2007


Die Konzerne Arcelor und Mittal Steel fusionieren zum größten Stahlkonzern der Welt, zum ArcelorMittal Konzern.
ArcelorMittal Bremen feiert 50-jährige Stahlproduktion in Bremen.

 

2009

Der neu zugestellte Hochofen III wird angeblasen.